Eurocup 2026 in Mittersill – Starke Leistungen und wertvolle Erfahrungen für unsere „Kleinen Drachen“

Am vergangenen Wochenende, vom 2. bis 3. Mai 2026, fand in Mittersill der Eurocup 2026 statt. Mit nahezu 650 Athletinnen und Athleten sowie über 900 Nennungen verwandelte sich die Salzburger Gemeinde in eine wahre Karate-Hochburg. Für einige unserer „Kleinen Drachen“, die gemeinsam mit Karate Vorarlberg an den Start gingen, war es die ideale Gelegenheit, internationale Wettkampfluft zu schnuppern.

Auch sportlich konnte sich das Turnier sehen lassen: In der Medaillenwertung setzte sich Österreich vor der Schweiz und Tschechien durch. Karate Vorarlberg erreichte unter mehr als 100 teilnehmenden Vereinen einen hervorragenden 4. Platz.

Unser Team war mit sieben Sportlerinnen und Sportlern vertreten. Den Auftakt machte Pascal am Samstag in der U21-Klasse. Nach mehreren starken Kämpfen musste er sich letztlich geschlagen geben, zeigte jedoch eine sehr überzeugende Leistung.

Am Samstagvormittag startete Naila im Kata-Bewerb der U12. In einem äußerst großen Teilnehmerfeld schied sie nach einem kurzen Hänger in der zweiten Runde aus – dennoch eine wertvolle Erfahrung auf internationalem Niveau.

Am Nachmittag folgten dann die Medaillenerfolge: Dominik sicherte sich in der U14-Klasse die Silbermedaille. Niko (U12 bis 30 kg) und Frederik (U10 bis 30 kg) erkämpften sich jeweils die Bronzemedaille. Wertvolle Erfahrungen konnten auch Faye (U12) und Konstantin (U12) sammeln. Trotz engagierter Leistungen und guter Kämpfe konnten sie sich in ihren stark besetzten Kategorien leider nicht bis in die Medaillenränge durchsetzen.

Auch im Teambewerb gab es Grund zur Freude: Gemeinsam mit René vom KC Altach holten Konstantin und Niko als Team Vorarlberg ebenfalls Bronze. Dieser letzte Kampf des Tages verlangte den Athleten nochmals alles ab – bei Hallentemperaturen von bis zu 30 °C eine besondere Herausforderung.

Das gesamte Wochenende forderte nicht nur die Sportlerinnen und Sportler, sondern auch die Coaches körperlich und mental. Erst am Sonntagabend bzw. in der Nacht kehrte das Team erschöpft, aber stolz ins Ländle zurück.

Wir sind auf einem sehr guten Weg und konnten viele wichtige Erfahrungen für zukünftige Wettkämpfe sammeln. Auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft, gilt es, den Kopf oben zu behalten und weiter hart zu arbeiten.

Ein besonderer Dank gilt den Coaches Hermann, Marc und Clemens für die engagierte Betreuung in der Halle sowie Jacky für die wertvolle Unterstützung während der Wettkampfpausen.

Hier gibt’s die Fotos…